Wie KI verborgenes Wissen im PLM nutzbar macht

KI erschließt Informationen, die im PLM verborgen bleiben. Weniger Suche, weniger Doppelarbeit, bessere Entscheidungen. Die wichtigsten Punkte im Überblick.

Was Unternehmen davon haben – die wichtigsten Punkte aus dem Vortrag von Frank Schlupp beim Konstruktionsleiter-Forum 2025

Viele Unternehmen besitzen bereits das Wissen, das sie für bessere Entscheidungen brauchen. Es steckt in Artikeln, Dokumenten, Datenblättern und in der Erfahrung der Mitarbeitenden. Trotzdem bleibt vieles ungenutzt, weil es im Alltag schwer zu finden ist. Konstrukteure verlieren Zeit, Entscheidungen verzögern sich und manche Bauteile werden neu konstruiert, obwohl sie längst existieren. Genau hier setzt der Ansatz von ORCON und CADAICO an: KI soll dieses vorhandene Wissen sichtbar und nutzbar machen.

Was Kunden konkret davon haben

1. Weniger Suchaufwand – mehr Zeit für Konstruktion

Konstrukteure verbringen bis zu einem Drittel ihrer Zeit mit der Suche nach Informationen. KI reduziert diesen Aufwand deutlich, weil sie unvollständige Daten versteht, Inhalte aus PDFs liest und Zusammenhänge erkennt, die klassische Suchfunktionen nicht finden.
Das Ergebnis: weniger Unterbrechungen, schnellerer Arbeitsfluss.

2. Weniger Doppelarbeit

Wenn Bauteile nicht auffindbar sind, werden sie neu konstruiert. KI erkennt ähnliche oder passende Komponenten auch dann, wenn Stammdaten ungenau oder unterschiedlich gepflegt sind. Unternehmen sparen dadurch Entwicklungszeit und vermeiden unnötige Varianten.

3. Bessere Ergebnisse bei ungenauen Eingaben

Die KI-gestützte Suchfunktion versteht nicht nur Begriffe, sondern auch Absichten. Statt exakter Schlagwörter können Anwender Fragen stellen, etwa zu Messbereichen, Eigenschaften oder Einsatzgebieten. Das System liefert passende Ergebnisse und schlägt Alternativen vor, wenn keine exakte Übereinstimmung existiert.
Das stärkt die Qualität von Entscheidungen.

4. Schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeitender

Neue Kolleginnen und Kollegen finden sich leichter im PLM zurecht, weil sie intuitiv suchen können. Sie stellen einfache Fragen an den KI-Assistenten und bekommen brauchbare Ergebnisse. Das macht sie schneller produktiv und entlastet erfahrene Mitarbeitende.

5. Sauberere Daten – ohne zusätzliche Arbeit

Weil KI Abweichungen erkennt, macht sie auf Unstimmigkeiten in Stammdaten und Klassifizierungen aufmerksam. Dadurch werden Fehler sichtbar, die sonst lange im System bleiben würden. Unternehmen verbessern ihre Datenqualität, ohne mehr Aufwand zu haben.

Praxis statt Konzept

Der Vortrag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten von KI im PLM und dass es nicht um theoretische Szenarien geht. Wir möchten die nächsten Schritte gemeinsam mit Anwendern weiterentwickeln. Wer eigene Ideen oder konkrete Use Cases hat, kann sich einbringen und die Entwicklung aktiv mitgestalten. So entsteht eine Lösung, die sich an den realen Anforderungen orientiert und nicht an abstrakten Modellen.

Ein Werkzeug, das vorhandenes Wissen hebt

KI ersetzt keine PLM-Strukturen. Sie ergänzt sie an den Stellen, an denen Unternehmen heute Zeit verlieren und Wissen übersehen. Sie macht Informationen zugänglich, Entscheidungen schneller und Abläufe stabiler. Kurz: Sie sorgt dafür, dass das Wissen, das bereits vorhanden ist, im Alltag auch wirkt.

Die Zusammenfassung des Vortrags von Frank Schlupp beim Konstruktionsleiter-Forum 2025 finden sie hier: Wie KI verborgenes Wissen im PLM sichtbar macht

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